Kopflos.
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well I don't feel better when I'm fucking around
Wie sehr sich manche Verhaltensweisen doch bereits zu Gewohnheiten gewandelt haben, fällt zunächst zwar nicht besonders auf (die Resultate betören), wird jetzt aber mit einem leichten Erschrecken sowohl als auch einem zufriedenen Grinsen festgestellt. Zu Hause esse ich mittlerweile so gut wie gar nicht mehr, wie ich heute bemerkt habe, seit etwa August überhaupt auch mit den Eltern kaum, lieber alleine. Ich hasse es, dabei beobachtet zu werden, ich kaue so langsam, ich habe so merkwürdige Gewohnheiten, ich möchte nicht, dass mir Menschen zusehen und sich möglicherweise irgendwelche Gedanken in die eigentlich richtige Richtung machen, ich möchte nicht angesprochen werden. Ich habe bereits woanders gegessen, danke sehr.
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a solid soul and the blood i bleed
Mein Körper jagt mir Angst ein, die viele sportliche Betätigung könnte zu Muskelzuwachs geführt haben was wiederum zu einem Gewichtszuwachs geführt haben kann und ich kann mein Gewicht nicht einschätzen und mehr als hungern und viel Bewegung zelebrieren ist ja kaum möglich, oder? Überhaupt kann es nur schlecht sein, am letzten Abend der Osterferien rasch die noch verbleibenden Unitage bis zu den Sommerferien abzuzählen (zweiundsiebzig, neunundvierzig abzüglich der Wochenenden, Feiertage und Pfingstferien) und ein wenig freier zu atmen; zehn Wochen, das ist zu schaffen, zehn Wochen, Anna denk nur daran, welch nervliches Wrack du noch vor dreihundertfünfundsechzig Tagen warst, Matura, kaum zu glauben. Die Matura konstituiert bloß ein Ende, das ist der Haken, an dem hier die gefrorene Rinderhälfte hängt, diese Sommerferien sind nichts, drei Monate, nach denen das Spiel erneut beginnt, bis zum Bachelor, bis zum Master, was kommt danach?
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Siebenhunderttausenddreihundertzehn.
Einen kurzen Moment lang hatte ich heute bereits das Gefühl, die Lustlosigkeit, die Sprachlosigkeit für den Tag überwunden zu haben, so schön, so vielversprechend still war die Straße, zweiter Osterfeiertag, wer die Stadt nicht verlassen hat, schläft so zeitig am Morgen noch, obwohl die Sonne schon dabei ist, ihre Kraft zu entfalten. Du, ohne Brille fast blind, tappst mit den Händen wie ein Maulwurf in der Luft herum, als ich meinen Platz im Bett wieder einnehme, und bettest dein schläfriges Gesicht daraufhin auf meinem Brustkorb. Und nun? Nun alleine, wobei von Familie umgeben, zu Hause, versunken in ich weiß nicht was, angenehm jedenfalls ist es nicht, und du auf dem Weg in heimatliche Gefilde, wobei auch diese Heimat diskutabel ist – home is where your heart is, oder? Und ich fühle mich schlecht, lustlos, möchte schlafen, lange nicht erwachen, neben dir erwachen. Und ich fühle mich schlecht mit Essen, ohne Essen, in den Ferien, während der Studienzeit, mit dir und ohne dir, alleine und im Gemenge, einfach so grundlos schlecht, dass es mir wiederum Angst bereitet. Was ist, sollte es niemals aufhören? Ist das denn ein Leben?
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hurt hurt hurt hurt
starting monday, i am going to be a completely different person. no more skipping lessons, no more lies.
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ice age coming
*i'll laugh until my head comes off i'll swallow 'till i burst until i burst until i *
i'll laugh until my head comes off i'll swallow 'till i burst until i burst until i
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